Mit dem Bau der evangelischen Kirche hat man im April 1886 begonnen. Der Grund dafür hat der Kurator und Begründer der Gemeine František Martinovský geschenkt.
Die Kirche erbaute der Baumeister Veselský aus Polièka. Die ist 15,5 m lang und 8,5 m breit. Der Kircheturm, der früher hölzern war, wurde im 1913 durch den 25 m hoch gemauerten Turm ersetzt. Am 15. August 1886 wurde die Kirche fertiggebaut und den Gläubigen zu die Benutzung gewidmet. Bei der Kirche befindet sich der im 1886 gegründete Kirchhof.
Von der katholischen Kapelle St. Anna (St. Anna ist im Symbol des Gemeindepetschafts) spricht man im unseren Dorf schon im 1714. Diese Kapelle wurde bei der Aufhebung der Kirchen im 1790 abgeweihet und abgebrochen. Im Jahr 1900 wurde die neue Kapelle aus den Gaben der Gläubigen erbaut, die ThDr. R. Neuschl St. Anna verweihte. Im 1904 kaufte man die "krasensky" Kirchenglocke. Vor der Kapelle steht ein Steinkreuz mit eisernem Christus.
Der Bauernhof Nr. 1 neben der Kirche ist ehemaliges Gemeindehaus, das im 1849 gegründet wurde. Bereits hier war die Stärke-, Sirup- und Süßwarenfabrik.
Im Dorf wurde eine Reihe der Denkwürdigkteiten der Volksbaukunst erhaltet. Es geht um Blockhäuser und Blockbauernhöfe.
Blockhaus
Das pseudogotische ansehnliche Haus Nr. 36 baute der Unternehmer Kalášek. Der Bau sollte dem Kloster gedienen, aber der Besitzer erschoß sich nach dem Bankrott und das Haus wurde auktioniert. Im Hof erhaltete sich ein plastisches Porträt von Kalášek. Vor dem Haus steht ein großes Steinkreuz.
Das ansehnliche Haus
Im Zentralteil des Dorfes ist der flache Dreikönigstein zu sehen, der aus dem Fluß Svratka herkommt. Am Stein befindet sich eine Plakette von Mistr Jan Hus aus dem Jahr 1920 vom akademischen Bildhauer Julius Pelikán aus Olomouc (Olmütz). Am Stein sind Jahreszahlen 1415 - 1915 - 1918 ausgehauen und nach seinen Seiten 2 Lindenbäume ausgepflanzt. An den Dreikönigstein knüpft sich eine Legende, die sagt: Nach dem schrecklichen und blutigen Krieg, in dem Svratkas Wasser vom Blut errötet, drei Könige werden hier zu Mittag Essen und Frieden schliessen.
Im Obereteil des Dorfes befindet sich der Teich "panèák" - Herrischteich. Der Teich und herumliegende Wälder gehörten dem Graf Belcredi, wessem Nachkommen seine Eigentum wieder regieren. Zur Zeit haben die Fischer aus Litomyšl den Teich in der Pacht. Alljährlich geht es zu seinem Abfischen. In der Vergangenheit war es möglich , mit dem Prahm am Spiegel des Teiches umherzufahren. Heutzutag dient der Teich nich nur den Einwohner zum baden und zum Ausruhen, sondern auch zum Eishockeymatchen.
Die Walder in der Umgebung von Borovnice sind wie Eden der Pilzsucher bekannt. Hier finden sich Nadel- und Laubwälder. Im Hinblick auf das, dass kein großer Betrieb und sonstige Verschmutzungsmaterien im Umgebung sind, sind die Wälder sauber und gesund.
Im Unterteil des Dorfes befindet sich ein Fußballplatz, der nicht nur zu den Fußballspielen und Fußballturnieren, sondern auch zu anderen Aktionen dient. Es geht zum Beispiel um Feuerwehrturnieren, Kindertag usw. Der Fußballplatz wurde mit der Behilfe der einheimischen Freiwilligen im letzten Jahr teilweise rekonstruirt.
In Borovnice hat die Veranstaltung der Kränzchen eine lange Tradition. Die Kränzchen finden unter freiem Himmel statt. Zur Verfügung sind ein Bau, das zur Verpflegung der Gäste dient, ein Abdach für Musikbande und eine Bar. Im Jahr 2002 begann man mit Rekonstruktion der Sanitäreinrichtung im Zentralgebäude. Die Beendung der Rekonstruktion plant man am Frühling 2003. Unser Tanzplatz überrascht sicher seine Gäste in der neuen Saison.
Borovnice hat Freiwillige Feuerwehr wie fast jedes kleinen Dorf. Die Feuerwehrleute kümmern sich um die Kulturveranstaltungen im Dorf. Man veranstaltet Feuerwehrbälle und natürlich Feuerwehrturnieren mit umliegenden Dörfer.